Hall-Sensoren sind essenzielle Bauteile in der Steuerung und Überwachung von Niedergeschwindigkeitsmotoren, insbesondere bei präzisen Anwendungen wie Automatisierungsanlagen und kleinen Elektromotoren mit einem Durchmesser von etwa 5 Zoll. Durch die Umwandlung von magnetischen Feldern in elektrische Signale ermöglichen sie eine genaue Erfassung der Motorposition und -geschwindigkeit, wodurch eine zuverlässige Regelung und Geräuschminimierung gewährleistet wird.
Das Grundprinzip eines Hall-Sensors beruht auf dem Hall-Effekt: Wird ein Leiter in einem Magnetfeld von einem stromdurchflossenen Leiter durchquert, entsteht eine Spannung, die proportional zur magnetischen Flussdichte ist. Bei Motoranwendungen wird ein Dauermagnet auf der Rotorwelle angebracht. Beim Drehen des Rotors verändert sich das Magnetfeld am Sensorstandort periodisch, was vom Hall-Sensor als elektrisches Signal registriert wird.
Dieses Signal wird weiterverarbeitet, um entweder die Position des Rotors exakt zu bestimmen oder die Rotationsgeschwindigkeit zu messen. In der Regel kommt eine Kombination aus digitalen Hall-Sensoren zum Einsatz, die impulsförmige Signale generieren, welche von der Motorsteuerung ausgewertet werden.
In Niedergeschwindigkeitsmotoren ist eine Geschwindigkeitsregelung oft anspruchsvoll, da der Motor schon bei minimaler Frequenz stabil und ruckfrei laufen muss. Die Hall-Sensoren liefern kontinuierliches Feedback – sogenannte Hallsignale – an den Regler, der darüber den Motorstrom entsprechend anpasst. Diese geschlossene Regelung (Closed Loop) garantiert, dass der Motor auch unter variabler Last präzise seine Soll-Drehzahl einhält.
Darüber hinaus ermöglichen Hall-Sensoren eine genaue Lageerkennung des Rotors, die für die Kommutierung im bürstenlosen Gleichstrommotor (BLDC) unverzichtbar ist. So wird eine exakt synchronisierte Stromzufuhr zu den Motorwicklungen sichergestellt, was wiederum die Effizienz erhöht und elektromagnetische Störgeräusche minimiert.
Wie bei jeder sensorbasierten Steuerung sind Störungen und Fehlerquellen nicht auszuschließen. Typische Probleme bei Hall-Sensoren umfassen:
Zur Diagnose eignen sich einfache Multimeter-Messungen des Ausgangssignals, Oszilloskop-Analysen der Hallsignale auf Pulsform und Frequenz sowie der Vergleich mit Sollwerten aus dem Steuergerät. Auch das Prüfen mechanischer Bauteile wie Magnet und Halterung ist essenziell.
Die Hall-Sensoren von Shenzhen Jinhaixin Holding zeichnen sich durch folgende Kernmerkmale aus:
Diese Eigenschaften ermöglichen nicht nur eine präzise und stabile Geschwindigkeitsregelung, sondern tragen auch zur Minimierung von Laufgeräuschen bei. Dadurch eignen sich die Produkte ideal für den Einsatz in sensiblen automatisierten Systemen, bei denen Funktionalität und leiser Betrieb essenziell sind.
Diese vereinfachte Darstellung zeigt den Aufbau eines typischen Hall-Sensors, der mit einem Rotormagneten korrespondiert. Das magnetische Feld induziert im Sensorhalbleiter eine Spannung, die in ein digitales Signal umgewandelt wird – die Grundlage für moderne Motorsteuerungen.